Regelmäßige Krebsvorsorge in Düsseldorf – aus Liebe zum Leben

Jede Frau ist im Laufe Ihres Lebens mit dem Thema Brustkrebs konfrontiert, der häufigsten Tumorart bei Frauen. Krebsarten wie Brustkrebs oder Hautkrebs können Sie in ihrer Entstehung nicht vermeiden. Bei diesen Krebserkrankungen spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle. Je früher die Tumorerkrankung erkannt und therapiert wird, umso höher sind die Heilungsraten. Regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchungen können Leben retten und sind auch dann sinnvoll, wenn Sie keine Alarmzeichen wahrnehmen oder zu der Risikogruppe zählen. Wichtig ist, dass Sie sich umfangreich informieren und beraten lassen. Kommen Sie in meine Praxis und besprechen Sie Früherkennungsmöglichkeiten, mögliche Schritte und Konsequenzen mit mir. Die Kosten der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung tragen die Krankenkassen.

Früherkennung von Brustkrebs

Brustuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung haben das Ziel, den Tumor in einem frühen Stadium zu entdecken, um so rechtzeitig eine gezielte Behandlung einleiten zu können. Umgangssprachlich wird diese Art der Untersuchung allgemein als Vorsorgeuntersuchung bezeichnet. Aus medizinischer Sicht handelt es sich jedoch um eine Früherkennungsuntersuchung. Ab dem 30. Lebensjahr können Sie einmal jährlich eine Tastuntersuchung der Brust von Ihrem Arzt beziehungsweise Ihrer Ärztin durchführen lassen. Dabei werden die Brüste und Achselhöhlen auf Veränderungen kontrolliert und Sie lernen die wichtigen Grundregeln der Selbstuntersuchung. Der ideale Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung ist für Frauen im geschlechtsreifen Alter kurz vor oder nach der Menstruation. Stellen Sie dabei Veränderungen an Ihrer Brust fest, suchen sie unbedingt den Arzt Ihres Vertrauens auf. Bedenken Sie, nicht jeder Knoten, den Sie selbst ertasten, muss bösartig sein. Trotzdem bedarf es einer fachkundigen Abklärung.

Mammografie

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Dabei können sehr kleine Tumore, die noch gar nicht ertastbar sind, festgestellt werden. Durch die regelmäßige Mammografie werden die Heilungs- und Überlebenschancen deutlich gesteigert. Gleichzeitig ermöglicht die Früherkennung eine schonendere Behandlung. Das bedeutet, bei einer erforderlichen Brustoperation, kann die Brust öfter erhalten bleiben. Wenn Sie zwischen 50 und 59 Jahre alt sind, können Sie in einem Intervall von zwei Jahren eine Mammografie vornehmen lassen.

Gebärmutterhalskrebs früh erkennen

Sie sollten wissen, dass Sie ab Ihrem 20. Lebensjahr einmal pro Jahr einen Krebsabstrich durchführen lassen können. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, selbst dann, wenn Sie gegen HPV geimpft sind. Diese Impfung ersetzt nämlich nicht den jährlichen Krebsabstrich. Um den Abstrich durchführen zu können, nimmt der Arzt zunächst eine Spiegeleinstellung vor. Danach erfolgt von der Oberfläche des Gebärmutterhals und vom Gebärmuttermund ein völlig schmerzloser Abstrich. Dabei werden Zellen entnommen, die in weiterer Folge einer Färbung nach Papanicolaou unterzogen werden. Deshalb wird der Krebsabstrich auch als PAP-Abstrich bezeichnet. Die Zellen werden unter dem Mikroskop betrachtet und befundet. Je nach Grad der Veränderung erfolgt eine Einteilung in PAP 1 bis PAP V. Mit dem Krebsabstrich erfolgt in der Regel auch die Tastuntersuchung der inneren Genitale. Durch das Abtasten mit seinem Finger kann der Arzt Veränderungen, sei es Formveränderungen oder Knötchen, an der Vagina, der Gebärmutter und teilweise an den Eierstöcken feststellen. Vervollständigt wird die Tastuntersuchung durch den Vaginalultraschall, der Auskunft über die Anatomie der Organe und deren möglichen Veränderungen gibt.

Schützen Sie Ihre Haut

Immer häufiger wird die Diagnose Hautkrebs gestellt. Je früher die Formen des Hautkrebses erkannt werden, desto vereinfacht kann die Behandlung erfolgen und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit der kompletten Heilung. An Hautkrebs kann jeder erkranken, dennoch gibt es Menschen, die ein höheres Risiko haben. Schützen Sie Ihre Haut, kontrollieren Sie Ihre Haut und besprechen sie jede Veränderung, insbesondere von Muttermalen, unverzüglich mit Ihrem Arzt. Sie haben ab Ihrem 30. Lebensjahr das Recht, Ihre Haut einmal jährlich vom Arzt untersuchen zu lassen.

Darmkrebsvorsorge

Bei Früherkennung und gezielter Therapie liegt die Heilungschance bei Darmkrebserkrankungen bei über 90 Prozent! Allein diese Zahl zeigt, wie wichtig die regelmäßige Darmkrebsvorsorge ist.
Die Vorstufe von Darmkrebs ist in den meisten Fällen ein Darmpolyp. Fast jeder Darmkrebs entsteht durch eine Entartung der Polypen. Die wirksamste Prophylaxe von Darmkrebs ist demnach die frühzeitige Erkennung und Entfernung der Darmpolypen. Ab dem 50. Lebensjahr sollte ein erstes Gespräch mit einem Arzt Ihres Vertrauens und ein Okkulttest stattfinden. Im Gespräch wird der Arzt eventuell vorhandene Risikosituationen, wie zum Beispiel Darmkrebserkrankungen in der Familie, erheben. Mit dem Okkulttest wird verborgenes Blut im Stuhl festgestellt. Das Blut kann von Polypen oder von bösartigen Tumoren stammen. Empfohlen wird eine rektale Untersuchung einschließlich des Okkulttests ein Mal jährlich ab dem 50. Lebensjahr.

Die Koloskopie, umgangssprachlich viel besser als Darmspiegelung bekannt, gilt als der Goldstandard in der Darmkrebsfrüherkennung. Bedingt durch die Möglichkeit der Kurzanästhesie ist diese Untersuchung heute nicht mehr schmerzhaft oder für den Körper belastend. Von den Ärzten empfohlen wird die Koloskopie ab dem 50. Lebensjahr alle sieben bis zehn Jahre.

Die beschriebenen Zeitintervalle verstehen Sie bitte als empfohlene Richtwerte. Bei Bedarf, vor allem bei Veränderungen, lassen Sie die Untersuchungen in kürzeren Zeitabständen durchführen.